Nahversorgung  ist  Lebensqualität

Rund Hälfte der Rankweiler Bevölkerung muss zum Einkaufen „pendeln“

Im neuen Sozialleitbild der Gemeinde Rankweil wird als Ziel die Erhaltung einer gut funktionierenden Nahversorgung genannt. Die Realität sieht leider anders aus.

Knapp die Hälfte der Rankweiler Bevölkerung wohnt mehr als einen Kilometer vom nächsten Laden entfernt. Viele sind gezwungen, für Güter des täglichen Bedarfs erhebliche Strecken zurückzulegen.

Dieser unbefriedigende Zustand, soll in der kommenden Funktionsperiode so gut als möglich verbessert werden. Werner Nesensohn fordert Grundstücksreserven nicht nur für Betriebsansiedlungen sondern auch für dringend benötigte Einrichtungen zur Nahversorgung bereitzustellen.

„Schöne Worte“ im Leitbild reichen nicht. Taten sind gefordert. In den letzten 50 Jahren haben sich neue Ortsteile entwickelt, ohne dass gleichzeitig wichtige Versorgungseinrichtungen wie Geschäfte, Gaststätten und andere soziale Treffpunkte entstanden sind.

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„Ich möchte ein lebendiges Rankweil, dass nicht nur an den Ortsrändern funktioniert, sondern vor allem der Bevölkerung in den Ortsteilen Lebensqualität bietet“, so GR Werner Nesensohn.

Jeder Bürger sollte innerhalb von zehn Gehminuten einen Nahversorger erreichen können.

Die „weißen Flecken“ in der Nahversorgung müssen beseitigt werden.